Eine Familie 

zwischen ich und wir

Familie Tement mit Vater und Söhne
Pfeil mit Trauben

Aller Anfang ist

Leidenschaft  

Familien sind die Summe ihrer Individuen und ihrer persönlichen Erfahrungen. Manfred Tement war jung, als er nach dem viel zu frühen Tod das Vaters den kleinen Weinbaubetrieb übernahm. Drei Hektar rechts und links des Hauses und um einiges früher als geplant. Der gute Ruf des Vaters waren das einzige Startkapital. Über die Jahre ist viel entstanden. Manches ist gekommen, anderes gegangen, eines ist jedoch immer geblieben: die Liebe zum Wein, dieser ganz besonderen Region und das Bekenntnis zu bedingungsloser Qualität. Grundsätze die Armin und sein Bruder Stefan im wahrsten Sinne des Wortes in ihrer DNA tragen. Sie gibt den Rahmen vor, innerhalb dessen sich die Brüder bewegen und gelernt haben sich zu entwicklen. Nur so ist es möglich jenen Weg zu finden, in dem die Beständigkeit ebenso ihren Platz hat, wie die Veränderung. Denn Menschen die nichts anderes tun, als bloß das fortzusetzen, was ihre Vorfahren begonnen haben, bleiben in deren Bann, ohne Möglichkeit das Eigene zu sehen. 

Portrait der Familie Tement

Weingut Tement

Die Geschichte

1959
1976
1986
1991
1999
2005
2010
2012
2015
2018
2019
1959

Der Anfang ist gemacht. Josef und Edina Tement gründen mit gerade einmal zwei Hektar auf den Rieden Zieregg und Grassnitzberg das Weingut Tement. Ein Hektar befindet sich rechts und einer links des Hauses, dazwischen liegt die Buschenschank.

 

1976

Manfred übernimmt mit nur 16 Jahren den elterlichen Betrieb, nachdem Vater Josef unerwartet stirbt.
An den Wochentagen besucht er die Wein- und Obstbauschule in Klosterneuburg, an den Wochenenden arbeitet er gemeinsam mit Mutter Edina im Weingut. Das wird damals noch vom Buschenschank finanziert und ist alles andere als profitabel. Der Qualitätsdrang des Vaters und die Grundhaltung, sich stets nur das Wesentliche vor Augen zu halten, wird zu Manfreds Credo und Lebensaufgabe.

1986

1982 lernt Manfred Heidi kennen. Die beiden ergänzen sich und bauen weiter an der Geschichte des Weinguts. Vier Jahre später wird Sohn Armin Manfred Josef geboren.

Im selben Jahr starten Manfred und seine Winzerkollegen Gross, Polz und Sattler eine Zusammenarbeit, aus der sich in späteren Jahren der Verein der "STK – die Steirischen Terroir- und Klassikweingüter" formieren sollte.

1991

Manfred und Heidi Tement bekommen erneut Nachwuchs, ihr zweiter Sohn, Stefan Josef Martin, wird geboren. Das Weingut kann sich mittlerweile selbst finanzieren.

Erstmalig erreicht Manfred Tement sein Ziel, 100 Flaschen Wein am Tag zu verkaufen. Alle Kraft fließt fortan in das Weingut, die Buschenschank wird geschlossen.

Und auch sonst läuft es gut, denn das renommierte Magazin "Der Feinschmecker" kürt den Sauvignon Blanc aus dem Hause Tement, im Zuge einer internationalen Weinprobe, "zum weltbesten Sauvignon Blanc". Das Weingut erhält damit erstmals auch öffentlich internationale Anerkennung.

1999

Neue Aufgaben brauchen Raum, der neue Keller am Zieregg wird gebaut. Das moderne Gebäude mit mehreren Stockwerken wird in die einzigartige Landschaft integriert und ist nicht nur funktional, es ermöglicht den Besuchern einen beeindruckenden "Rundumblick" auf die benachbarten Weingärten der Süd- & Oststeiermark und die direkt angrenzenden slowenischen Weingärten in Ciringa (slowenisch für "Zieregg").

2005

Armin hat seine Ausbildung abgeschlossen und steigt nach verschiedenen Praktika im In- und Ausland im heimischen Betrieb ein. Seite an Seite arbeitet er mit seinem Vater Manfred, der ihn ab 2008 für die Produktion verantwortlich machen wird. Die beiden sind nicht nur ein gutes Team, sie sind vor allem auch von der naturnahen Bewirtschaftung ihrer Weingärten überzeugt und stellen die ersten 10 Hektar auf biologische Bewirtschaftung um. Nach und nach werden weitere Flächen folgen.

Zur gleichen Zeit werden die im Jahr zuvor erworbenen Weingarten der unmittelbar benachbarten Lage Ciringa (slowenisch für "Zieregg") mit Sauvignon Blanc bepflanzt. Ein neues Weingut entsteht, die "DOMAINE CIRINGA". 

2010

Nach Absolvierung der Weinfachschule Silberberg steigt nun auch Manfreds jüngerer Sohn Stefan in den elterlichen Betrieb ein und vervollständigt das "Winzer-Trio". Stefan gilt als Tüftler und Techniker, seine oftmals unkonventionellen Zugänge eröffnen neue Perspektiven und entwickeln den Familienbetrieb so in spannender Art und Weise weiter. 

2012

Es sind die Jahre der starken Frauen: 2011 lernt Armin Monika kennen und 2013 verwirklicht sich Heidi mit dem ersten von insgesamt sechs "WINZAREI" Chalets am Zieregg einen Lebenstraum. Die exklusiv eingerichteten Häuser sind nicht nur Rückzugsort für Ruhesuchende, sie sind gemeinsam mit dem Wein Ausdruck eines ganz besonderen Lebensgefühls.

Ende Oktober 2012 erblickt mit Johann Josef Manfred die vierte "Tement-Generation" das Licht der Welt.  

2015

Nach einer mittlerweile 10-jährigen Umstellungsphase beschließt Tement, die gesamten Rebflächen (80 ha in Österreich, 20 ha in Slowenien) offiziell als biologisch-organischen Weinbau zertifizieren zu lassen. Als wäre das nicht schon Aufgabe genug, werden fast schon nebenbei die nächsten acht "WINZAREI-Chalets" an der Lage Ciringa Menhard eröffnet. Im November des gleichen Jahres sorgen Armin und Monika mit Töchterchen Josefine Magdalena erneut für Nachwuchs. 

2018

Mit der Ernte 2018 ist Tement offiziell als biologisch-organisches Weingut zertifiziert. Ab 2019 werden die Weingärten auf slowenischer Seite folgen.

2019

Die internationale Jury der "50 Best Vineyards of the World" wählt das Weingut Tement auf Platz 15 der sehenswertesten Weingüter der Welt. Damit liegt Tement im Ranking vor weltbekannten Weingütern wie Antinori, Opus One oder Chateau Smith Haut Lafitte. 

Pfeil mit Trauben

Partnerschaften

Die STK-Weingüter 

Weine von unverwechselbarem Charakter zu vinifizieren und das Typische aus dem Terroir von Spitzenlagen herauszuarbeiten - dieses Ziel verfolgen die 12 STK Weingüter. Die Gruppe "Steirische Terroir- und Klassikweingüter" ist eine freie Vereinigung von Weingütern mit größtem Engagement für die regionstypische Weinkultur. Sie geht aus der Gruppe der "Steirischen Klassik-Winzer" hervor, die bereits 1986 gegründet wurde und ab 1993 den Begriff "Steirische Klassik" für frische und fruchtbetonte Weißweine aus den typisch steirischen Rebsorten geprägt und erfolgreich verbreitet hat.

Mit der Klassifizierung der Lagenweine ist nun auch das Premium-Segment der steirischen Gewächse definiert und an einem Qualitätszeichen zu erkennen: Dem "STK", das auf der Kapsel oder am Etikett eingedruckt ist. "STK" ist das Qualitätssiegel für explizit Steirische Weine und eine geschützte Marke der Weingüter Frauwallner, Gross, Lackner-Tinnacher, Wolfgang Maitz, Neumeister, Erich & Walter Polz, Erwin Sabathi, Hannes Sabathi, Sattlerhof, Tement, Winkler-Hermaden und Wohlmuth. Dieses Zeichen dürfen nur Weine tragen, die den von den Steirischen Terroir- und Klassikweingüter definierten Regeln und Qualitätsvorschriften entsprechen. 

Menschen und Leidenschaften  

die sich gefunden haben 

Alfred Wermut

Von 1974 – 1979 drückten sie in Klosterneuburg gemeinsam die Schulbank, vierzig Jahre später vereint sie ein kreativer Blend aus ihren beiden Kellern erneut. ALFRED (ALois und manFRED). Der neue Wermut von alten Freunden.

Die Grundweine von Manfred Tement sind klassisch, feingliedrig, fruchtbetont, wie gemacht für diesen außergewöhnlichen Wermut voller Eleganz und Lebendigkeit.   Charakter und Struktur bekommt das ganze durch die edlen Auszüge, Ansätze und Weinbrände von Alois Gölles.

Ausgewählte Botanicals und die unbändige, adstringierende Kraft des Wermutkrautes machen ALFRED zu einem zugleich charakterstarken, wie feingliedrigen Getränk. Eigenschaften die wir mögen, und die wir getrost auch den Freunden Manfred und Alois zuschreiben können. 

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ARACHON T.FX.T

Die drei Familien Szemes, F.X. Pichler und Tement schufen mit ihrer Vision ARACHON einen großen öster­reichischen Rotwein, in dem sie all ihr Know How und ihre Erfahrung vereinten.

"ARACHON T.FX.T" ist das Premium Produkt der drei Regisseure und wird jeweils am 1. Septem­ber, zwei Jahre nach der Ernte, präsen­tiert. Die Bezeichnung ARACHON stammt aus der alt­slawisch-alt­sloweni­schen Sprache und war im Mittel­alter (rund 1540) der Name des Orts Horitschon, wo die Idee des Weines geboren wurde. Man kann ihn gleich nach seinem Erschei­nen dekan­tiert genie­ßen oder 10 bis 15 Jahre ein­lagern. ARACHON T.FX.T. ist eine Cuvée aus Blaufränkisch, Merlot, Zweigelt und Cabernet Sauvignon. Mit dem Jahrgang 2016 feierte der Wein seine zwanzigste Auflage.


"a'Kira T.FX.T" ist der „kleine Bruder“ von ARACHON T.FX.T. Er besteht aus reinem Blau­fränkisch. Im burgen­ländi­schen Dialekt ist „a'Kira“ ein freudi­ger Aufschrei. Am besten genießt man a'Kira T.FX.T Blau­frän­kisch nach zwei bis drei Jahren Flaschenreife.

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Tement    

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